Myokard-Perfusionsszintigrafie

Worum es geht

Mit der Myokard-Perfusionsszintigrafie untersucht man die Durchblutung des Herzmuskels. Damit lassen sich beispielsweise Stellen im Herzmuskel erkennen, die zu wenig durchblutet oder die als Folge eines Herzinfarkts abgestorben sind.

Vorgehen

Man spritzt eine winzige Menge einer radioaktiven Substanz in die Armvene des Patienten. Diese Substanz lagert sich nur in genügend durchblutetem Herzmuskel ein. Eine Strahlendetektor-Kamera erfasst die Signale, die von den radioaktiven Teilchen ausgehen, und erstellt aus diesen Signalen ein Bild des Herzens. Dort, wo viele Signale erfasst werden, ist der Herzmuskel gesund. Dort, wo nur wenige Signale ausgesendet werden, ist der Herzmuskel schlecht durchblutet. Die Untersuchung ist – abgesehen vom kleinen Stich bei der Injektion – schmerzlos. Die Myokard-Perfusionsszintigrafie lässt sich sowohl in Ruhe als auch unter körperlicher Belastung durchführen.

Dauer

Unter Belastung ca. eine Stunde, in Ruhe 30 - 45 Minuten. Zwischen beiden Untersuchungen muss eine Wartezeit eingehalten werden.


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Die Diagnostik der koronaren Herzkrankheit

Die Broschüre erklärt die verschiedenen diagnostischen Massnahmen wie z.B. EKG, Thorax-Röntgenbild, Echokardiographie, Myokard-Perfusionsszintigraphie und Koronarographie. 

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