Blutdruckmessung

Worum es geht

Die Blutdruckmessung dient dazu, einen hohen Blutdruck festzustellen. Wird jemand wegen Bluthochdrucks behandelt, muss der Blutdruck zur Therapiekontrolle ebenfalls regelmässig gemessen werden. Auch vom Patienten selbst.

Vorgehen

Zur Blutdruckmessung gibt es verschiedene Methoden und Geräte. Beim Arzt wird die Geräuschmethode am häufigsten angewendet. Dem Patienten wird eine Manschette um den Oberarm gelegt, die aufgepumpt wird. Anschliessend wird langsam die Luft abgelassen. Gleichzeitig hört der Arzt mit einem Stethoskop an der Ellenbeuge des Patienten die entstehenden Geräusche in der Oberarmarterie ab. Diese Geräusche zeigen den oberen und den unteren Blutdruckwert an. Bei der oszillometrischen Methode werden von einem automatischen Gerät die Druckschwankungen in der Arterie gemessen. Die Methode wird immer häufiger bei der Selbstmessung und im Spital angewendet.

24-Stunden-Blutdruckmessung

Der Blutdruck ist nicht immer gleich hoch. Beim Messen des Blutdrucks ergeben sich deshalb aus verschiedenen Gründen unterschiedliche Werte. Neben den natürlichen Schwankungen des Blutdrucks (Tageszeit, körperliche Belastung) können auch Nervosität in der Arztpraxis und andere Ursachen die Blutdruckwerte beeinflussen. Für eine objektive Diagnose von Bluthochdruck und zur Kontrolle einer Behandlung wird deshalb bei manchen Patienten eine 24-Stunden-Blutdruckmessung durchgeführt. Der Arzt programmiert ein kleines Gerät, das die Patientin oder der Patient für 24 Stunden bei sich trägt. Dieses Gerät misst über eine Manschette den Blutdruck automatisch während eines ganzen Tages in regelmässigen und beliebig wählbaren Zeitabständen. Für die Auswertung können die Messungen ausgedruckt werden. Der Durchschnittswert dieser 24-Stunden-Blutdruckmessung sollte tiefer liegen (unterhalb 125/80 mmHg) als die Werte der normalen Messungen tagsüber. Die 24-Stunden-Messung zeigt dem Arzt auch, ob sich der Blutdruck nachts normal absenkt.


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