Coronavirus, COVID-19: Fragen und Antworten

Das neue Coronavirus verursacht die Krankheit COVID-19. Diese Krankheit ist unter anderem für Menschen mit einer Herz-Kreislauf-Krankheit gefährlich. Hier finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Wie und wo kann ich mich informieren?

Die Datenlage zum Coronavirus und zur COVID-19-Erkrankung ändert sich beinahe täglich. Vieles ist noch unklar. Deshalb raten wir Ihnen:

  • Informieren Sie sich beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) und, wenn es um Herz-Kreislauf-Krankheiten geht, bei der Schweizerischen Herzstiftung.
  • Die Informationen der Schweizerischen Herzstiftung entsprechen dem zurzeit aktuellen Wissensstand. Sie werden in Zusammenarbeit mit schweizerischen Experten und Fachgesellschaften erstellt und aktualisiert.
  • Wenn Sie den Newsletter der Schweizerischen Herzstiftung abonnieren, erhalten Sie die neuesten Informationen automatisch per E-Mail.
Coronavirus

Herz-Kreislauf-Krankheiten und Coronavirus

Wer gehört zu den besonders gefährdeten Personen?
Gesicherte Erkenntnisse liegen zu COVID-19 derzeit keine vor. Experten leiten aber aus den bisherigen Beobachtungen sowie Erfahrungen aus anderen Krankheiten ab, dass bei Personen ab Alter 65 und solchen mit bereits vorhandener Erkrankung das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf erhöht ist. Grund dafür ist wahrscheinlich eine geschwächte Widerstandsfähigkeit. Dies trifft insbesondere auf Personen mit vorbestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu, aber auch für solche mit Diabetes, Atemwegserkrankungen, Krebs oder solche mit immunsuppressiver Therapie, also jenen Krankheiten, die unter anderem auch bei der Grippe, bei bakteriellen Lungenentzündungen oder auch bei Operationen ein erhöhtes Risiko mit sich bringen. Für sie ist es besonders wichtig, sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.  

Habe ich mit einer Herz-Kreislauf-Krankheit ein erhöhtes Risiko, mich anzustecken?
Mit einer Herz-Kreislauf-Krankheit haben Sie wahrscheinlich kein höheres Risiko sich anzustecken als sonst jemand. Sie riskieren aber einen ernsteren Krankheitsverlauf. Deshalb ist es für Sie besonders wichtig sich zu schützen.

Sind alle Personen mit Herz-Kreislauf-Krankheiten gleich gefährdet?
Personen mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung haben möglicherweise ein erhöhtes Risiko für einen schwereren Verlauf. Das Risiko ist jedoch nicht bei allen Herz-Kreislauf-Krankheiten gleich hoch.

Nach heutigem Wissensstand sind gemäss der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie insbesondere folgende Personen gefährdet:

Generelle Kriterien:

  • Luftnot bereits bei leichter Belastung
  • Zwei oder mehr Risikofaktoren (darunter Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck)
  • Durchgemachter Hirnschlag oder eine Arterienverengung der Beine («Schaufenster-Krankheit», PAVK)
  • Schwere Nierenfunktionsstörung

Spezielle Kriterien:

  • Durchgemachter Herzinfarkt in den letzten 12 Monaten oder belastungsabhängige Brustschmerzen (Angina Pectoris) bei bekannter Herzkranzgefäss-Erkrankung
  • Schwerere Herzklappenerkrankungen und Träger von Herzklappenprothesen
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz) kombiniert mit Atemnot
  • Vorhofflimmern mit einem CHA2DS2-VASc Score von mindestens 2 Punkten
  • Träger von Schrittmachern (inkl. ICD und/oder CRT) bei gleichzeitigem Vorliegen von mindestens einem generellen Kriterium
  • Erwachsene mit einer angeborenen Herzerkrankung (hier wird eine individuelle Risikoabschätzung mit dem behandelnden Arzt empfohlen)
  • Personen mit Bluthochdruck oder Diabetes, bei denen weitere Organe (z.B. Herz, Niere) betroffen sind

Weiterhin gefährdet sind Herzpatienten nach einer Herztransplantation, da ihr Immunsystem durch Medikamente unterdrückt werden muss.

Diese Aufzählung basiert auf einem Katalog der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie mit Kriterien für ein erhöhtes Risiko. Dabei handelt es sich um eine Information für Fachpersonen in englischer Sprache.

Wie kann ich mich als gefährdete Person vor einer Ansteckung schützen?
Halten Sie sich an die Richtlinien des BAG 

  • Waschen Sie sich die Hände gründlich und regelmässig oder desinfizieren Sie sie.
  • Um andere zu schützen, husten und niesen Sie in ein Taschentuch oder in die Ellenbogenbeuge.
  • Bleiben Sie grundsätzlich zu Hause und vermeiden Sie Kontakt mit Personen ausserhalb Ihres Haushalts. Wenn Sie nach draussen gehen, halten Sie einen Abstand von mindestens zwei Metern zu anderen Personen ein. Lassen Sie eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen.

Wenn Sie Atembeschwerden, Husten oder Fieber haben, rufen Sie sofort Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder ein Spital an. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen und zu den besonders gefährdeten Personen gehören. Beschreiben Sie Ihre Beschwerden.

Kann ich mich nach einer geheilten COVID-19-Erkrankung erneut anstecken?
Das weiss man zurzeit noch nicht genau. Ein Schutz vor einer weiteren Ansteckung mit Ausbruch der Krankheit ist aber wahrscheinlich. Wie gut dieser Schutz ist und wie lange er hält, lässt sich noch nicht sagen. Halten Sie deshalb die Richtlinien des BAG für besonders gefährdete Personen auch nach Ihrer Genesung weiterhin ein.

Ist das Coronavirus auch eine Gefahr fürs Herz?
Durch die COVID-19-Erkrankung kann auch das Herz in Mitleidenschaft gezogen werden. Es gibt mittlerweile Hinweise, dass das Virus das Herz auch direkt angreifen kann. Noch ist aber unklar, ob die am Herzen beobachteten Schäden tatsächlich vom Virus verursacht werden, oder ob sie schon vor Ausbruch der Krankheit vorhanden waren.

Ich habe einen angeborenen Herzfehler, mein Kind hat einen angeborenen Herzfehler. Was muss ich beachten?
Ein Teil der Personen mit einem angeborenen Herzfehler gehört zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen. Wir empfehlen Ihnen, das Gespräch mit Ihrem behandelnden (pädiatrischen) Kardiologen, der Kardiologin oder den GUCH-Spezialisten zu suchen. Sie sollten sich unbedingt an die Richtlinien des BAG halten.

Was muss ich beachten, wenn ich einen hohen Blutdruck habe?
Viele COVID-19-Patientinnen und -Patienten mit einem schweren Verlauf haben Bluthochdruck, wie Daten aus China und Italien zeigen. Diese Beobachtung bedeutet jedoch nicht zwingend, dass der Bluthochdruck alleine der Grund für ein erhöhtes Infektionsrisiko mit COVID-19 oder einen schwereren Verlauf der Erkrankung darstellt.

Nach Einschätzung des BAG und unserer Experten gehören Sie nicht zur Risikogruppe, sofern Sie ausschliesslich einen erhöhten Blutdruck haben. Trotzdem gilt auch für Sie, sich gemäss den Richtlinien des BAG zu schützen. Ihre bestehenden Medikamente gegen Bluthochdruck sollten Sie weiterhin einnehmen. Haben Sie weitere schwerwiegende Vorerkrankungen, sollte die individuelle Risikosituation mit dem behandelnden Arzt, der behandelnden Ärztin besprochen werden.

Was muss ich als Patientin, Patient mit Herzinsuffizienz (Herzschwäche) speziell beachten?
Haben Sie ein Herzinsuffizienz sowie Atemnot, gehören Sie zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen. Halten Sie sich unbedingt an die Richtlinien des BAG. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, ernähren Sie sich gesund, bleiben Sie aktiv und nehmen Sie Ihre Medikamente weiterhin wie verschrieben ein. Kontrollieren Sie Ihr Gewicht und notieren Sie regelmässig Ihre Körperdaten (Gewicht, Blutdruck, Puls) sowie allfällige Symptome. Mehr über die Herzinsuffizienz und die bei dieser Erkrankung wichtige Selbstkontrolle erfahren Sie auf www.schwachesherz.ch

Ich habe Vorhofflimmern. Was muss ich wissen?
Bei Vorhofflimmern gehören Sie nach Beurteilung der Experten nur dann zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen, wenn Sie gleichzeitig noch andere Risikofaktoren haben. Auf jeden Fall sollten Sie sich aber unabhängig davon an die Richtlinien des BAG halten.

Ich rauche. Bin ich stärker gefährdet?
Es ist lange bekannt, dass das Rauchen die Lungen kurz- und langfristig schädigt. Erste Beobachtungen deuten darauf hin, dass darum auch das Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Krankeit erheblich erhöht ist. Dies sollte für Sie ein zusätzlicher Ansporn sein, jetzt mit dem Rauchen aufzuhören. Wenn Sie nicht aufhören können oder wollen, versuchen Sie Ihren Zigarettenkonsum zu reduzieren oder auf weniger schädliche Tabak- oder Nikotinprodukte umzusteigen.

Unterstützungsangebote finden Sie hier:

Ich hatte einen Hirnschlag. Bin ich besonders gefährdet?
Nach einem Hirnschlag gehören Sie zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen und sollten unbedingt die Richtlinien des BAG befolgen.

Ich hatte einen Herzinfarkt. Bin ich besonders gefährdet?
Nach einem Herzinfarkt gehören Sie zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen und sollten die Richtlinien des BAG befolgen. Falls der Herzinfarkt mehr als 12 Monate zurück liegt und Sie keine Beschwerden verspüren, verringert sich wahrscheinlich Ihr Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf.

Medikamente einnehmen

Soll ich meine Medikamente weiterhin einnehmen?
Bleiben Sie bei Ihrer Therapie! Es ist wichtig, dass Sie alle von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin verordneten Medikamente weiterhin zuverlässig einnehmen.

  • Die Medikamente schützen Ihr Herz und Ihre Gefässe. Sie tragen dazu bei, dass Sie keine oder weniger Beschwerden haben und Ihre Erkrankung sich nicht verschlimmert.
  • Ihre Prognose bei einer COVID-19-Erkrankung ist besser, wenn Ihre Werte wie Bluthochdruck oder Blutzucker mit Medikamenten gut eingestellt sind und Ihr Herzproblem optimal behandelt ist.
  • Bei gewissen Herzmedikamenten wurden Bedenken geäussert, sie könnten eine bestehende Infektion mit dem Coronavirus verschlimmern. Sie werden insbesondere bei Bluthochdruck und Diabetes eingesetzt, aber auch bei anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Herzinsuffizienz. Aktuell gibt es keine gesicherten Daten, die dies bestätigen. Die derzeitige Empfehlung der Schweizerischen Gesellschaft für Kardiologie lautet entsprechend, die Therapie mit diesen Medikamenten unbedingt weiterzuführen. Dies gilt auch für andere Herz-Kreislauf-Medikamente. Falls Sie dennoch Zweifel haben oder sich Sorgen machen, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
  • Selbst gekaufte Medikamente sollten Sie nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt, Ihrer Ärztin oder Ihrer Apotheke einnehmen.  

Soll ich meine Medikamente selbst in der Apotheke kaufen?
Als gefährdete Person sollten Sie nicht selbst in die Apotheke gehen. Um die Medikamente zu besorgen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Bitten Sie eine Ihnen nahestehende Person, die Medikamente für Sie abzuholen. Geben Sie dieser Person wenn möglich Ihre Krankenkassenkarte mit.
  • Gewisse Apotheken bieten auch einen Lieferdienst an, erkundigen Sie sich telefonisch danach.
  • Sie können Medikamente auch bei Versandapotheken wie www.mediservice.ch oder www.zurrose.ch oder anderen bestellen. Stellen Sie sicher, dass Sie immer genügend Medikamente vorrätig haben.

Arztbesuch

Soll ich ärztliche Kontrolltermine einhalten?
Grundsätzlich sollten Sie vereinbarte Arzt- und Kontrolltermine einhalten. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie kontaktieren, falls ein Termin abgesagt oder verschoben werden muss. Benützen Sie für den Weg in die Praxis oder ins Spital nach Möglichkeit keine öffentlichen Verkehrsmittel und halten Sie zwei Meter Abstand zu anderen Personen.

Für chronisch kranke Menschen ist es wichtig, die Therapie weiterzuführen und insbesondere bei neuen oder stärker werdenden Beschwerden die Behandlung anzupassen. Dies betrifft insbesondere Patienten mit einer Herzinsuffizienz (Herzschwäche), mit Diabetes oder einer Atemwegserkrankung.

Wann soll ich mich beim Arzt oder bei der Ärztin melden?
Melden Sie sich beim Arzt oder bei der Ärztin, wenn Sie gesundheitliche Probleme haben oder eine Kontrolle ansteht. Die Arztpraxen haben Vorkehrungen getroffen, damit die Hygiene- und Distanzregeln eingehalten werden. Zudem bieten viele Hausärztinnen und Hausärzte telefonische Konsultationen an, wo individuell abgeklärt wird, ob ein Besuch in der Praxis sinnvoll ist.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin auch während der Corona-Epidemie, wenn Sie neue Beschwerden haben oder sich Ihre Beschwerden verschlimmert haben.

Was muss ich machen, wenn ich fürchte, an COVID-19 erkrankt zu sein?
Nicht alle haben dieselben Symptome. Folgende Symptome können auftreten: Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber oder Fiebergefühl, Muskelschmerzen, plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmacksinns. Selten sind Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Bindehautentzündung, Schnupfen.

Haben Sie ein oder mehrere dieser Krankheitssymptome, rufen Sie sofort Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder ein Spital an, auch am Wochenende. Sagen Sie, dass Sie im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus anrufen. Beschreiben Sie Ihre Symptome und erwähnen Sie, dass Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören.

Alarmieren Sie bei Verdacht auf Herzinfarkt und Hirnschlag den Notruf 144
Kliniken verzeichnen seit Beginn der Corona-Epidemie einen Rückgang an Hirnschlag- und Herzinfarktpatienten. Doch bei Herzinfarkt und Hirnschlag handelt es sich um Notfälle – jede Minute zählt! Deshalb rufen die Schweizerische Herzstiftung und die Schweizerische Gesellschaft für Kardiologie die Bevölkerung auf, Anzeichen ernst zu nehmen und sofort den Notruf 144 zu alarmieren.

Hier finden Sie Empfehlungen zum Schutz von Laienretterinnen und Laienrettern bei der Reanimation während der COVID-19-Pandemie.

Unterstützung und Tipps für den Alltag

Was kann ich zuhause tun, damit ich gesund bleibe und mich wohlfühle?
Wegen des Coronavirus sind Sie häufiger zuhause als sonst. Dies ist nicht immer einfach. Versuchen Sie jedoch, das Beste daraus zu machen. Sie können selbst viel dazu beitragen, dass Sie gesund und fit bleiben.

  • Ernähren Sie sich weiterhin ausgewogen und herzgesund. Halten Sie auch in der aussergewöhnlichen Zeit die Hauptmahlzeiten ein. Vermeiden Sie zwischendurch zu snacken.
  • Bewegen Sie sich regelmässig. Benützen Sie den Hometrainer, machen Sie unser Online-Training, gehen Sie auf den Balkon oder in den Garten und machen Sie Spaziergänge.
  • Sorgen Sie für Entspannung. Überlegen Sie, was Ihnen in der Vergangenheit gutgetan hat und woran Sie jetzt Freude hätten. Telefonieren Sie mit Freunden und der Familie oder lesen Sie einen Roman, hören Sie Musik, machen Sie ein Puzzle.
  • Versuchen Sie, den Konsum von Zeitungen, Internet, Facebook, Twitter und Fernsehnachrichten einzuschränken. Zu viele Informationen können Ihre Wahrnehmung verzerren und Sie unnötig beunruhigen. Sollte Sie die momentane Situation dennoch stark ängstigen, suchen Sie das Gespräch mit einer nahestehenden Person. Zögern Sie auch nicht, mit Fachpersonen Kontakt aufzunehmen. Sie finden nützliche Adressen auf der Website des BAG.

Können mich meine Kinder oder Enkelkinder besuchen?
Sie sollten den persönlichen Kontakt mit anderen Personen vorläufig meiden. Dies gilt auch für Freunde und Familienmitglieder. Bleiben Sie aber mit Ihren Liebsten in Kontakt, per Telefon oder per Video-Anruf, zum Beispiel über Skype oder Whatsapp.

Darf ich ins Freie, um mich zu bewegen?
Bleiben Sie weiterhin möglichst zu Hause. Ein täglicher Spaziergang, Walking oder eine Velotour tun jedoch Körper und Seele gut. Bewegen Sie sich also regelmässig! Beachten Sie dabei die Regeln, benützen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel und halten Sie mindestens zwei Meter Abstand zu anderen Personen.

Darf ich selbst einkaufen gehen?
Erledigen Sie vorerst keine Einkäufe selbst. Folgende Lösungen bieten sich Ihnen an:

  • Lassen Sie sich die Lebensmittel von Nachbarn, Bekannten oder Familienmitgliedern einkaufen und bringen. Beachten Sie den Abstand von zwei Metern bei der Übergabe.
  • Bestellen Sie die Lebensmittel und Produkte für den Alltag online oder via Telefon.
  • Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde über einen allfälligen Lieferdienst.

Ich habe eine Herz-Kreislauf-Krankheit. Muss ich arbeiten gehen?
Generell gilt, dass eine gefährdete Person im Homeoffice arbeiten sollte. Wenn dies nicht möglich ist, ist der Arbeitgeber verpflichtet, mit geeigneten Massnahmen die Einhaltung der empfohlenen Vorschriften für Hygiene und soziale Distanz sicherzustellen. Klären Sie weitere Fragen mit Ihrem Hausarzt. Er kann Ihr individuelles Risiko aufgrund Ihrer Krankheitsgeschichte beurteilen. Die Empfehlungen des BAG finden Sie hier.

Informationen vom 22.04.2020, aktualisiert am 19.05.2020


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