Venenthrombosen

Bei einer Venenthrombose bildet sich in einer Beinvene ein Blutgerinnsel (Thrombose). Dadurch wird der Blutabfluss aus dem Bein gestört, was zu Schmerzen und einer Schwellung führt. Es besteht die Gefahr, dass das Blutgerinnsel mit dem Blutstrom bis in die Lunge geschwemmt wird und dort eine Lungenembolie verursacht.

Formen

Bestimmte Erkrankungen erhöhen das Risiko für eine Venenthrombose. Dazu gehören Übergewicht, Hirnschlag, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz (Herzschwäche), stark ausgeprägte Krampfadern, Krebskrankheiten, Verletzungen der Beine, lange Bettlägerigkeit oder der Zustand nach einer Operation. In solchen Situationen versucht man deshalb, der Entstehung einer Venenthrombose vorzubeugen. Dazu erhalten die Patienten blutverdünnende Medikamente, entweder als Injektion oder in Form von Tabletten.

Symptome

Schmerzen oder Spannungsgefühl in der Wade, Kniekehle oder Leiste, Schwellung und Überwärmung des Beins, manchmal auch Fieber.

Behandlung

Jede Thromboembolie muss sobald als möglich untersucht und behandelt werden. Falls die sofortige Untersuchung nicht möglich ist, sollen bis zur Diagnosestellung (maximal 1 bis 2 Tage) das Blut mit niedermolekularem Heparin in therapeutischer Dosis verdünnt und die Beine mittels Kurzzugbindenverband komprimiert werden. Die beiden wichtigsten Therapiemassnahmen bei einer Thromboembolie sind also die Blutverdünnung und die Kompressionstherapie.


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Venenthrombose und Lungenembolie

Venenthrombose und Lungenembolie

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