Mechanische Rekanalisation

Worum es geht

Ist bei einem Hirnschlag ein grosses Gefäss verstopft, kann die Behandlung mit Stent-Retriever von Vorteil sein. Dabei handelt es sich um einen speziellen Katheter, der an seiner Spitze ein entfaltbares Gittergeflecht, einen Stent, enthält.

Vorgehen

Der Neurologe schiebt zur mechanischen Eröffnung des verstopften Gefässes den Katheter von der Leiste her bis zum Ort des Verschlusses vor und durch das Blutgerinnsel hindurch. Danach entfaltet er den Stent und zieht ihn zusammen mit dem Gerinnsel langsam zurück. Das Gefäss ist wieder offen und die Blutversorgung der Hirnschlagregion gewährleistet.

Stent-Retriever
Fig1: Hirngefäss mit Verschluss. Die Hirnregion hinter dem Pfeil wird nicht mehr durchblutet.
Stent-Retriever
Fig2: Das Hirngefäss wurde mit einem Stent-Retriever eröffnet und ist nun wieder durchgängig. Linker Pfeil: wieder durchblutetes Gefäss.
Stent-Retriever
Fig3: Aus dem Hirngefäss entferntes Blutgerinnsel im Stent-Retriever.

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