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Herz-Kreislauf-Forschung: Neue Herzklappen mit körpereigenem Gewebe

Trotz grosser Erfolge in der Behandlung von Herzkrankheiten, muss weiter geforscht werden. Aufgrund der hohen Lebenserwartung erkranken immer mehr Menschen an Herz-Kreislauf-Krankheiten. Ein Experte erklärt, welche Fragen für die Behandlung geschädigter Herzklappen weiter geklärt werden müssen.

Die Herzchirurgie wird heute von den Fortschritten in der interventionellen Kardiologie beeinflusst. Wo früher beispielsweise eine Bypass-Operation nötig war, wird heute oft erst ein Stent eingesetzt. «Die Herzchirurgie wird in den nächsten Jahren nicht verschwinden», sagt Prof. Thierry Carrel vom Inselspital Bern. «Es werden weiterhin viele Eingriffe notwendig sein. Aber deutlich komplexere, weil die Patienten mit Eingriffen per Katheter bereits vorbehandelt wurden.»

Operation

In Bereichen wie den angeborenen Herzfehlern oder Aortenerkrankungen bleiben Herzoperationen vorläufig die einzige Therapie. Die Materialien für Implantate verbessern sich weiter. Man forscht zum Beispiel an Herzklappen, die sich abbauen, nachdem sie im Herzen eingepflanzt und durch körpereigenes Gewebe ersetzt worden sind. Dadurch ist keine Nachsorge mit Blutverdünnern nötig. Ausserdem personalisiert sich auch die Herzchirurgie weiter, indem beispielsweise Implantate für den jeweiligen Patienten exakt gemessen und vorfabriziert werden.

Artikel aus unserem Magazin HERZ und HIRNSCHLAG, August 2019

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