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Herz-Kreislauf-Forschung: Mehr Patienten mit einer Herzinsuffizienz helfen

Trotz grosser Erfolge in der Behandlung von Herzkrankheiten, muss weiter geforscht werden. Aufgrund der hohen Lebenserwartung erkranken immer mehr Menschen an Herz-Kreislauf-Krankheiten. Ein Experte erklärt, welche Fragen für die Behandlung von Herzinsuffizienz geklärt werden müssen.

Die medikamentöse Behandlung der Herzinsuffizienz hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Es sind immer mehr Optionen hinzugekommen. Ein neuer Wirkstoff hat die Prognose nochmals deutlich verbessert. Auch Geräte wie der implantierbare Kardioverter- Defibrillator (ICD) und die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) sind heute etablierte Behandlungsmethoden. Allerdings erhalten bei Weitem noch nicht alle Patienten die benötigten Therapien. Hier gebe es ein grosses Verbesserungspotenzial, sagt PD Dr. Micha Maeder, stellvertretender Chefarzt am Kantonsspital St. Gallen.

Herzinsuffizienz

Für ungefähr die Hälfte aller Herzinsuffizienz-Patienten gibt es aktuell noch gar keine wirksame Behandlung. Es handelt sich um solche, bei denen die Pumpfunktion des Herzens erhalten, die Elastizität aber vermindert und die Füllung des Herzens erschwert ist. Diese Form der Herzinsuffizienz beginnt man erst langsam zu verstehen. «Um diesen Patienten helfen zu können, braucht es dringend weitere Forschung », sagt Maeder.

Artikel aus unserem Magazin HERZ und HIRNSCHLAG, August 2019

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