Forschung aktuell

Viel wurde schon erreicht, aber zahlreiche Fragen liegen nach wie vor im Dunkeln. Antworten darauf zu finden, bedeutet für viele Patientinnen und Patienten die einzige Hoffnung auf eine bessere Lebensqualität. Die Forschungsförderung ist deshalb ein zentrales Anliegen der Schweizerischen Herzstiftung.

Eine Auswahl geförderter Projekte und News aus der Forschung

Bei 90 Prozent der Bluthochdruckpatienten gibt es keine erkennbare Ursache. Den Bluthochdruck kann man also meist nicht heilen, sondern nur behandeln. PD Dr. Isabella Sudano erklärt, woran heute für die Zukunft geforscht wird. > Ältere Menschen mit Bluthochdruck besser behandeln
Forschungsförderung

Den Herzinfarkt rasch aufspüren

Herzinfarkt, ja oder nein? Dank Dr. Raphael Twerenbold wissen Ärzte und Patienten bereits nach einer Stunde Bescheid. Für diesen Fortschritt erhält er den Forschungspreis 2019 der Schweizerischen Herzstiftung. > Den Herzinfarkt rasch aufspüren
Die Behandlung der Herzinsuffizienz hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Allerdings erhalten bei Weitem noch nicht alle Patienten die benötigten Therapien, sagt PD Dr. Micha Maeder. > Mehr Patienten mit einer Herzinsuffizienz helfen
Seit fünf Jahren können gewisse Gerinnsel, die ein Gehirnarterie blockieren, abgesogen oder mit einem Stent herausgezogen werden. Es wird daran geforscht, ob Patienten auch nach acht Stunden noch von dieser Therapie profitieren können. > Den Hirnschlag noch wirksamer ausser Gefecht setzen
Forschungsförderung

Neue Herzklappen mit körpereigenem Gewebe

Die Materialien für Implantate verbessern sich weiter. Man forscht zum Beispiel an Herzklappen, die sich abbauen, nachdem sie im Herzen eingepflanzt und durch körpereigenes Gewebe ersetzt worden sind. > Neue Herzklappen mit körpereigenem Gewebe
Forschungsförderung

Kabellose Schrittmacher bei Rhythmusstörungen

Die ersten Herzschrittmacher vor 60 Jahren waren so gross wie ein Eishockey-Puck. Unterdessen haben sich die Geräte enorm verkleinert. Die neue Technologie der kabellosen Schrittmacher steckt indes noch in den Kinderschuhen. > Kabellose Schrittmacher bei Rhythmusstörungen
Forschung sei immer ein unsicheres Geschäft, sagt Prof. Thomas F. Lüscher, Vorsitzender der Kommission Forschung der Schweizerischen Herzstiftung. Ohne Forschung jedoch hätte die Kardiologie nicht die enormen Fortschritte verzeichnet. In welche Entwicklungen er seine Hoffnung steckt, erklärt Lüscher im Interview. > «Dereinst verhindern wir den Herzinfarkt ganz»
Forschungsförderung

Frauenherzen sind im Alter verletzlicher

Frauen sterben häufiger an einem Herzinfarkt als Männer. Die Gründe dafür sind vielfältig, das Wissen darüber noch gering. Eine wichtige Rolle spielen Veränderungen am alternden Frauenherzen. Diese möchte Prof. Catherine Gebhard vom Universitätsspital Zürich nun genauer erforschen. > Frauenherzen sind im Alter verletzlicher
Immer mehr Menschen erkranken an einer Herzinsuffizienz. Die Behandlungsmöglichkeiten sind eigentlich gut erforscht. Doch lange nicht alle Betroffenen erhalten die für sie optimale Therapie – mit gravierenden Folgen für die Lebensqualität und -erwartung. Ein Forschungsprojekt will herausfinden, wo es Lücken gibt. > Behandlung von Herzinsuffizienz-Patienten verbessern
Dass Vorhofflimmern einen Hirnschlag auslösen kann, weiss man schon seit längerem. Vieles aber ist noch unklar: Wann und wie entstehen gefährliche Gerinnsel? Können sie auch unbemerkt im Gehirn Schaden anrichten? Ist die Herzrhythmusstörung Ursache für eine Leistungseinbusse des Gehirns oder gar eine Demenz? Ein breit angelegtes Forschungsprojekt, geleitet von Prof. Michael Kühne, geht diesen Fragen nach. > Wie beeinträchtigen Herzrhythmusstörungen unser Gehirn?

Zentrale Aufgabe der Schweizerischen Herzstiftung

Die Forschungsförderung gehört zu den zentralen Aufgaben der Schweizerischen Herzstiftung. Unterstützt werden Forschungsprojekte, die in der Schweiz durchgeführt oder initiiert werden, und an denen Schweizer Forschende massgeblich beteiligt sind. Thematisch werden sowohl Herzkrankheiten als auch Krankheiten der Blutgefässe und Durchblutungsstörungen des Gehirns (Hirnschlag) berücksichtigt. Alle korrekt eingereichten Gesuche durchlaufen einen rigorosen Review-Prozess. Unterstützt werden nur Projekte von hoher wissenschaftlicher Qualität, die mit einem potenziellen Nutzen für Patientinnen und Patienten verbunden sind.


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Die Schweizerische Herzstiftung fördert Forschungsprojekte, um Patienten in Zukunft besser helfen zu können. Helfen auch Sie mit einer Spende.

Für nähere Auskünfte über unsere Forschungsprojekte kontaktieren Sie Dr. Robert C. Keller, Geschäftsführer und Bereichsleiter Forschung: 031 388 80 82; keller@swissheart.ch

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