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Einen zweiten Hirnschlag verhindern

Alle 30 Minuten erleidet jemand in der Schweiz einen Hirnschlag. Und nicht immer ist es der erste. PD Dr. Mira Katan vom Universitätsspital Zürich will in einem Forschungsprojekt herausfinden, wie man das Risiko eines erneuten Hirnschlags reduzieren kann.

Nach der Behandlung eines akuten Hirnschlags geht es darum, einem weiteren Hirnschlag vorzubeugen. In rund 30 Prozent der Fälle jedoch finden die Ärztinnen und Ärzte keine Ursache. Vermutet wird ein verstecktes Vorhofflimmern. Bei einer solchen Herzrhythmusstörung, können Blutgerinnsel entstehen, die ein Hirngefäss blockieren. Um dies zu verhindern, behandelt man die betroffenen Patientinnen und Patienten mit starken Blutverdünnern.

Die Neurologin PD Dr. Mira Katan forscht am Universitätsspital Zürich, wie man den Ursachen des Hirnschlags auf die Spur kommt. Sie untersucht Bestandteile im Blut, sogenannte Biomarker, die auf ein Vorhofflimmern hinweisen. Jetzt will sie in einer Studie herausfinden, ob Betroffene mit einem hohen Biomarkerwert von einer vorbeugenden Behandlung profitieren und vor weiteren Hirnschlägen bewahrt werden. Diese Studie wird von der Schweizerischen Herzstiftung unterstützt.

Weitere interessante Storys und Wissenswertes zum Hirnschlag finden Sie auf www.hirnschlag.ch

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