Herausforderung Hirnschlag

In der Schweiz erleiden pro Jahr etwa 16'000 Personen einen Hirnschlag - auch Schlaganfall genannt. Betroffen sind meist ältere Menschen, aber immerhin ist jeder sechste Hirnschlag-Patient jünger als 65 Jahre. Einer von vier stirbt, jeder Dritte bleibt behindert, zum Teil schwer.

Verstärkte Forschung auf dem Gebiet Hirnschlag und Hirnblutung tut Not, bleiben doch bei 20 bis 30 Prozent der Hirnschläge die Ursachen unklar. Dabei interessieren vor allem folgende Fragen: Gibt es bisher noch unbekannte Risikofaktoren für einen Hirnschlag? Wie könnte man solche Faktoren zukünftig erkennen und ausschalten? Wie lassen sich bessere und sichere therapeutische Massnahmen entwickeln, um verschlossene Blutgefässe in Hirn und in hirnzuführenden Arterien wieder durchgängig zu machen? Wie kann die Rehabilitation von Hirnschlagpatienten gefördert werden?

Hirnschlag bei Kindern

Herzkrankheiten und Hirntumore sind schwere Erkrankungen, und alle Eltern hoffen, dass ihr Kind nie davon betroffen sein wird. Müssen Eltern jedoch erfahren, dass ihr Kind einen Hirnschlag - auch Schlaganfall genannt - erlitten hat, wissen viele Eltern und manchmal auch Fachleute nicht, dass dieser bereits im Kindesalter auftreten kann. Der Schrecken darüber ist umso grösser. Zum Glück kommt es selten vor - aber doch etwa gleich häufig wie ein Hirntumor. Etwa jedes zehnte Kind mit einem Hirnschlag stirbt daran, und mehr als die Hälfte der Kinder nehmen bleibende Beeinträchtigungen mit ins Leben.


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Broschüre Forschungsförderung der Schweizerischen Herzstiftung

Einblicke in die Schweizer Herz-Kreislauf-Forschung in der Schweiz. Ausgabe 2015

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