Herausforderung Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen sind häufig eine unmittelbare Folge von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Da diese Erkrankungen häufiger werden, steigt auch die Zahl der Patienten mit Rhythmusstörungen.

Gefährlich an schnellen Herzrhythmusstörungen wie zum Beispiel dem häufigen Vorhofflimmern sind ihre schwerwiegenden Komplikationen wie Thrombosen und Embolien, die einen Hirnschlag, Herzinfarkt oder gar den plötzlichen Herztod sowie Herzinsuffizienz verursachen können.

Auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen wird heute insbesondere nach körpereigenen Vorgängen oder Substanzen geforscht, die das Herz davor schützen können, dass es aus dem Takt gerät. Die Forscher hoffen, neue Wirkstoffe zur Stabilisierung der Herzmuskelmembranen und damit zur Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen einsetzen zu können. Ferner werden natürliche herzstabilisierende Substanzen wie Omega-3-Fettsäuren in der Nahrung oder in Pflanzen gesucht. Schliesslich schreitet die Entwicklung von neuen noch leistungsstärkeren Geräten zur Elektrostimulation des Herzens weiter voran.


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Broschüre Forschungsförderung der Schweizerischen Herzstiftung

Einblicke in die Schweizer Herz-Kreislauf-Forschung in der Schweiz. Ausgabe 2015

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