HELP-Preis 2008

Sechs Personen wurden für ihre erfolgreiche Lebensrettung an der Swissheart-Gala in Zürich ausgezeichnet
Sechs Personen wurden für ihre erfolgreiche Lebensrettung an der Swissheart-Gala in Zürich ausgezeichnet

Als Danica Filipovic am morgen des 27. August 2007 aufwacht, findet sie ihren 57-jährigen Lebenspartner mit Übelkeit und Unruhe vor, die sie zuerst auf das Nachtessen vom Vorabend zurückführt. Sie beschliesst trotzdem, noch etwas länger zu Hause zu bleiben. Die Symptome verbessern sich auch nach dem Frühstück nicht und plötzlich bricht der Lebenspartner mit Herz-Kreislauf-Stillstand zusammen. Danica Filipovic alarmiert sofort den Notruf 144 und beginnt mit Herz-Massage und Beatmung. Eine herbeigeeilte Nachbarin unterstützt sie dabei bis zum Eintreffen von Schutz und Rettung sowie dem Notarzt. Der Patient wird unverzüglich ins Universitätsspital Zürich verlegt und überlebt den Herz-Kreislauf-Stillstand ohne neurologische Folgeschäden.

Auf dem Golfplatz in Waldkirch erleidet am 3. Juli 2007 ein 55-jähriger Golfspieler einen Herzinfarkt, der zum Herz-Kreislauf-Stillstand führt. Erich Frey, Platzwart des Golfplatzes, eilt herbei und beginnt mit den notwendigen Wiederbelebungsmassnahmen. Zusammen mit einem zufällig anwesenden Arzt können die Basismassnahmen effizient und korrekt durchgeführt werden, bis die aufgebotenen Rettungskräfte eintreffen. Der Patient wird mit der REGA ins Kantonsspital St. Gallen geflogen und überlebt das Ereignis.

10. Mai 2007: Die Turnstunde der Männerriege Embrach ist beinahe zu Ende. Auf einmal liegt ein 63-jähriger Turner bewusstlos am Boden. Gian Carlo Acerboni kommt aus dem Geräteschuppen, als er seine Kameraden hilflos um den Patienten herum stehen sieht. Er erkennt den Ernst der Situation sofort und prüft unverzüglich Puls und Atmung. Als Samariter beginnt er sodann mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, bis die alarmierte Notärztin und der Rettungsdienst eintreffen. Der Patient wird sofort defibrilliert und überlebt den Vorfall dank Bypassoperationen, vor allem aber auch dank des raschen Einsatzes von Gian Carlo Acerboni. Der 63-Jährige ist heute wieder in der Lage, ein neurologisch intaktes Leben zu führen.

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