Herzinsuffizienz (Herzschwäche)

Herzschwäche bedeutet, dass das kranke und überlastete Herz, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt, pro Schlag nicht mehr genügend Blut durch den Kreislauf befördern kann. Der Körper versucht, die verringerte Pumpleistung auszugleichen: Das Herz vergrössert sich meist, um kräftiger schlagen zu können. Ausserdem erhöht sich die Herzschlagfrequenz, damit pro Minute mehr Blut in den Kreislauf gelangt. Auch die Gefässe, das Hormonsystem und die Nierenfunktion werden der Herzschwäche angepasst. Diese Mechanismen verstärken mit der Zeit aber die Belastung des Herzens, und die Herzschwäche nimmt zu.

Eine Herzschwäche entsteht fast immer als Folge einer Herz-Kreislauf-Krankheit. Die häufigsten Ursachen sind ein durchgemachter Herzinfarkt oder ein länger bestehender Bluthochdruck. Weitere Auslöser von Herzschwäche sind angeborene Herzfehler, Erkrankungen der Herzklappen oder Herzmuskelentzündungen.

Symptome: Müdigkeit, schnelle Erschöpfung, Atemnot bei körperlicher Anstrengung und später auch in Ruhe, Schwellungen der Füsse und Unterschenkel (Ödeme), Einlagerung von Wasser in der Lunge (Lungenödem), Husten (vor allem in der Nacht), rascher Herzschlag.

Behandlung: Behandlung der ursächlichen Krankheit, Lebensstiländerungen, Medikamente, kardiale Resynchronisierungstherapie, implantierbarer Defibrillator, in seltenen Fällen Herztransplantation.

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