Stress
Was ist Stress?
"Gestresst" ist der Körper bei einer gesteigerten Aktionsbereitschaft. Der Blutdruck ist erhöht, das Herz schlägt schneller, die Muskelspannung und die Aufmerksamkeit nehmen zu. Diese Vorgänge werden durch das Nervensystem gesteuert.
Stress wird durch körperliche, emotionale oder äussere Umstände ausgelöst. Dazu gehören zum Beispiel Schmerzen, Angst, Leistungsdruck, Hektik, Sorgen oder psychische Probleme, aber auch der Konsum von Tabak oder Alkohol.
Positiver und negativer Stress
Stress ist nicht nur negativ. Ein gewisses Mass an positivem Stress macht das Leben spannend und abwechslungsreich und hilft dabei, Belastungen zu bewältigen. Wird Stress jedoch zu einem Dauerzustand, leidet die Gesundheit. Gestresste Menschen haben ein erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt. Zudem begünstigt Stress die Entstehung anderer Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, ungesunde Ernährung und Übergewicht.
Anzeichen von Stress
Wie stark jemand „gestresst“ ist, lässt sich im Alltag nicht messen. Die individuelle Belastbarkeit ist sehr unterschiedlich: Während sich die einen schon bei geringer Belastung gestresst fühlen, blühen die anderen erst richtig auf, wenn sich die Aufgaben vor ihnen türmen.
Verschiedene Symptome können aber darauf hinweisen, ob der Stress in Ihrem Leben überhand nimmt:
- Schlafstörungen
- Kreislaufbeschwerden wie Herzklopfen oder Schwindel
- Verdauungsbeschwerden, Appetitlosigkeit
- Verspannungen, Rücken-, Nacken- und Gelenkschmerzen
- Kopfschmerzen
- Müdigkeit, Erschöpfung, Abgespanntheit
- Nervosität, Zittern, Unruhe
- Gereiztheit, Aggressivität, chronische Unlust
- Depressive Verstimmung
- Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
- Angst, Panikattacken
- Sexuelle Probleme
Solche Beschwerden sollten Sie vom Arzt abklären lassen.






